Brandenburger Tor

Festival of Lights

Jedes Jahr im Oktober findet in Berlin das Festival of Lights statt, ein ganz einzigartiges Event, das über eine Woche lang die Stadt nachts buchstäblich zum Leuchten bringt. Im vergangenen Jahr konnte ich das Festival an mehreren Tagen miterleben. Es fand da bereits zum 15. Mal statt. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls wurde das Event unter dem Motto „Lights of Freedom“ veranstaltet.

Beim Festival of Lights werden an zehn aufeinander folgenden Nächten Sehenwürdigkeiten und bekannte Bauwerke zur Leinwand für Lichtkunstwerke. Jedes Jahr dabei: Der Berliner Dom, das Brandenburger Tor und die James-Simon-Galerie nahe des Pergamon-Museums. Auch wenn es Tausende von Besuchern gerade zu diesen Locations lockt, fand ich die Lichtinszenierungen dort besonders toll, denn es handelte sich nicht einfach nur um Standbilder, sondern um wechselnde Bilder bzw. eine bewegte Lichtshow.

Wovon ich abraten kann: Nächtliche Bustouren durch die Stadt, um die illuminierten Highlights zu besuchen, kann man sich sparen. Ich habe in einer Nacht an einer solchen Tour teilgenommen und musste feststellen, dass ich sehen konnte, als ich selbst unterwegs war. An vielen Punkten wird einfach nur vorbeigefahren. Sitzt man auf der falschen Seite des Busses, hat man schon verloren. Spiegelnde Scheiben verderben schnell die Freude am Fotografieren. Und bei den längeren Zwischenstopss – in meinem Fall am Berliner Dom und am Brandenburger Tor – muss man sich sputen, um rechtzeitig wieder zurück im Bus zu sein. Da ist es deutlich sinnvoller, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auch ein Stück weit zu Fuß zu gehen.

Doch nun einige Impressionen, die ich vom Festival of Lights gesammelt habe.

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Das Festival of Lights findet übrigens auch in diesem Jahr wieder statt, und zwar in einer Special Edition bereits vom 11. bis 20. September. das Motto lautet diesmal „Together We Shine“. Zwei der Besonderheiten: Das Festival findet nicht nur zentral an den bekanntesten Locations in Berlin statt, sondern alle Stadtbezirke sollen eingebunden werden. Außerdem gibt es das Festival erstmal auch digital für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, und zwar via App, Website, Live-Streaming und Social Media des Festivals.

Alles weitere Wissenswerte über das Festival of Lights findet ihr unter festival-of-lights.de/de/.

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